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KLIMAWANDEL
Sieben Milliarden Bewohner – noch nie mussten so viele Menschen mit den Ressourcen eines einzigen Planeten auskommen. In den nächsten Jahrzehnten könnten die Bedingungen dafür noch schwieriger werden. In manchen Regionen der Welt wird der Klimawandel große Veränderungen auslösen. Trinkwasser wird noch kostbarer als bisher.
In der dicht besiedelten Welt von heute und morgen können auch Naturkatastrophen größere Schäden verursachen. Sie lassen sich zwar nicht verhindern, aber durch rechtzeitige Warnungen könnten sich Menschen in Sicherheit bringen.
In den letzten hundert Jahren ist die mittlere Temperatur auf der Erde um knapp ein Grad Celsius gestiegen. Getrieben wird diese Erwärmung durch den Treibhauseffekt, der durch den hohen Verbrauch an Kohle, Gas und Erdöl verstärkt wird. Schon jetzt sind Folgen deutlich: So ist der Meeresspiegel im Lauf des 20. Jahrhunderts um knapp 20 Zentimeter gestiegen, Gletscher haben sich zurückgezogen, Arktis und Antarktis haben Eismasse verloren. Bis Ende des Jahrhunderts sagen die Prognosen eine Erwärmung von bis zu vier Grad Celsius und einen Anstieg des Meeresspiegels um weitere 60 Zentimeter voraus, wenn es nicht gelingt, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Trotzdem wird es nicht überall nur einfach wärmer werden. Die Polargebiete erwärmen sich stärker als die Tropen, manche Regionen werden feuchter, viele andere eher trockener, einige könnten sich sogar leicht abkühlen.
Wasser gibt es reichlich auf der Erde, doch nur ein sehr geringer Teil steht als Trinkwasser zur Verfügung. Dieses nutzbare Wasser ist sehr ungleich verteilt. Vor allem in den trockenen Regionen in Zentralasien, Indien, Afrika, aber auch am Mittelmeer wird der Klimawandel den Wassermangel noch verschärfen.
Auch zu viel Wasser kann zum Problem werden: Hochwasser, Überflutungen, Starkregen, heftige Stürme und Tornados können ganze Regionen verwüsten. Mit dem Klimawandel könnten solche Extremereignisse häufiger werden. Dazu kommen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis oder Vulkanausbrüche.
Beim Stichwort Artensterben denken viele vor allem an den bengalischen Tiger oder andere faszinierende Tiere, deren Lebensräume verschwinden. Doch nicht nur Tiger sind bedroht, sondern auch viele Organismen, die wir kaum wahrnehmen, die aber die Basis produktiver Ökosysteme bilden. Mikroorganismen, Pilze, Würmer und Insekten sind es, die Nährstoffe in Böden anreichern, sie durchlüften, das Wasser reinigen und Blütenpflanzen bestäuben. Viele dieser Organismen geraten unter Druck, auch weil sie sich nicht schnell genug an den Klimawandel anpassen können.
Wenn wichtige Bausteine im Netzt des Lebens fehlen, hat dies auch für uns Folgen. Es gäbe z.B. kaum Obst, wenn Bienen nicht die Blüten der Obstbäume bestäuben würden. Die Bestäubung durch Insekten erzeugt weltweit Früchte und Nüsse im Wert von rund 150 Milliarden Euro im Jahr. Die wertvoll solche „Dienstleistungen“ der Natur sind, merken wir meist erst, wenn sie wegfallen.
Als Menschen haben wir zwar eine kurze Geschichte auf dem Planeten, haben ihn in relativ kurzer Zeit aber dicht besiedelt. Nun wird es in den kommenden Jahrzehnten darum gehen, die Ressourcen der Erde nicht mehr einfach zu verbrauchen, sondern nachhaltig zu nutzen.
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